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Uli Hannemann: Lesung aus der Braunschweig-Fibel am 22. November um 19 Uhr (Baiz)!

Facebookveranstaltung

Braunschweig

Uli Hannemann ist gebürtiger Braunschweiger und beschäftigt sich mit dem schwierigen Verhältnis zu seinem Lieblingsverein. Erzählt wird eine Art Coming-of-Age-Geschichte entlang eines Fanlebens und dessen verschiedenen Phasen, wie sie bereits in den pseudoheroischen Kapitelüberschriften anklingen wie „Stolz“, „Hass“, „Resignation“, „Rückzug“, „Tradition“ oder „Heimat.“ Darüber werden (auch und gerade im Fußball) häufig strapazierte Werte als pathetische Lebenskrücken entzaubert. Das geschieht hier hoffnungslos subjektiv und über Schmerzgrenzen hinaus selbstironisch. In elf Episoden gerät Eintracht Braunschweig für den Autor zum symbolischen Begleiter seines Werdegangs und Katalysator seiner Befindlichkeit. Garniert ist die witzige bis tragikomische Handlung mit kritischen Anmerkungen rund um Gesellschaft, Kultur und Fußballkultur, die über den Verein hinausgehen und doch stets auch wieder zu ihm zurückführen. Das macht dieses Buch auch für eine weniger fußballaffine Leserschaft interessant. Achtung: Das Buch könnte Spuren von Antichauvinismus enthalten.
Uli Hannemann, geboren 1965 in Braunschweig, lebt und arbeitet als freier Autor in Berlin und ist dort Mitglied der Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen sind der Roman Hipster wird’s nicht (Berlin Verlag; 2014), die Klassik-Parodie Die Megascharfe Maus von Milo: 24 neue Arbeiten des Herakles (Berlin Verlag; 2016) und die Textsammlung Wunschnachbar Traumfrau (Voland & Quist; 2017).

Uli Hannemann

Eine Pflichtveranstaltung für alle Menschen, die Fußball (nicht) mögen! Baiz, 22. November, 19 Uhr.

Rückblick Fußball und Politik-Workshop (18.09.2018)

Ein dreistündiger Workshop, der um 18 Uhr beginnt? Eine Veranstaltung, die im BürgerInnenbüro der LINKEN im Wedding stattfindet? Der stattgefundene Workshop „Der politische Fußball und die unpolitischen Fans“ kam auch mit einigen Überraschungen für uns um die Ecke. Am Ende gestaltete sich der Abend sehr angenehm und wir sind froh darüber, dass die Zusammenarbeit zustande kam. Die anwesenden jungen Linken waren außerordentlich gut aufgelegt und gleichzeitig sehr interssiert an dieser (nach eigenen Darstellung) weitestgehend neuen Thematik. Die Zeit verging wie im Fluge und letztendlich wurde sogar etwas überzogen. Schön war es!

Lesung V

Festival Monis Rache: Vortrag und Diskussion „Nazis im Fußball – Herausforderungen und Gegenstrategien“

bty

19.30 Uhr an einem Freitag, Elektrofestival. Das Wetter könnte nicht schöner sein. Wer sollte da zu einem Vortrag zu „Nazis im Fußball – Herausforderungen und Gegenstrategien“ kommen? Keiner oder vielleicht die Menschen, die ihre Bezugsgruppe verloren haben, so die vermutung der zwei Referenten. Wir sollten uns irren. Knapp 60 Menschen hörten erst unseren Input zum Thema, um dann in eine angeregte Diskussion mit uns einzusteigen. Es hat uns viel Freude bereitet und vor allem gefreut, dass noch lange nach der Diskussion Menschen zusammen standen, um die Gespräche in Kleingruppen weiterzuführen. So haben wir es uns gewünscht. Wir bedanken uns bei der Monis-Crew und allen anwesenden Gästen!

Rückblick „Empowerment im Fußball – Für Vielfalt, gegen Vorurteile und Homophobie“

Empowerment im Fußball

Direkt an der Spree und bei sehr angenehmen Außentemperaturen, wurden die Gäste dieser Diskussionsveranstaltung, mit den positiven Möglichkeiten von Fußball und Fankultur konfrontiert. Behandelt die WM-Kulturreihe die Schattenseiten des Fußballs, sollte an diesem Abend die außergewöhnliche Kraft von Engagement und Liebe zum Sport ganz klar im Mittelpunkt stehen. Dafür wurden vier Personen eingeladen, die alle ihre Vereine maßgeblich mitprägen und mit besonderer Leidenschaft, die Fußballarenen und Bolzplätze zu inkulsiveren Orten machen wollen. Julia (buntkicktgut), Johanna (Discover Football), Christian (Fußballfans gegen Homophobie) und wir diskutierten in konzentrierter aber gleichzeitig freundschaftlicher Athmosphäre, wie Fußball und Fankultur zur Überwindung von gesellschaftlichen Missständen beitragen können. Ein großartiger Abend mit tollen Menschen, der vor allem Mut macht, immer weiter zu machen – auch gegen Widerstände und Gegenwind.

Moderiert wurde diese Veranstaltung von Jürn Kruse.

Vortrag beim Flutlicht-Festival in Jena zum Thema: „Fußball und Fankultur in der Ukraine“

Flutlichtfestival

Willkommen im Paradies! Samstagmittag fanden sich vierzig Fußballfans des heimischen FC Carl Zeiss Jena ein, um mehr über Fußball und Fankultur in der Ukraine zu erfahren. Teils dreistellige ZuschauerInnenzahlen in der ersten Liga, undurchsichtige Verbandspolitiken, Vereinssterben und eine Fankultur die es stark nach rechts zieht. Aus fankultureller Perspektive gibt es in der Ukraine aktuell wenig Erfreuliches zu berichten aber es gibt eben etwas zu berichten!

Wir bedanken uns bei der Flutlicht-Crew für die Einladung und wünschen dem Festival weiterhin alles Gute. Wir kommen jedenfalls sehr gern wieder.

Veranstaltung „Mit Geflüchteten zum Fußball gehen – und dann?“ (22.11.2017, 19 Uhr, Baiz)

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Fußball überwindet Grenzen, Fußball kann Menschen zusammenführen und im besten Fall kann er auch dazu beitragen, dass ein Ankommen nachhaltig gelingt. Soweit die wohlklingenden Worte, denen auch wir uns verschrieben fühlen. Wie sieht aber die praktische Arbeit aus, die sich nicht nur auf Hochglanzflyerdruck und einmalige Fußballspielbesuche beschränkt? Welcher Bildungsvermittlungsanspruch ist realitätsnah und welche Ansätze haben sich konkret bewährt? Wo liegt der Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht? Was bedeutet in diesem Kontext „gut“ überhaupt? Und vor allem, was wollen „die“ Geflüchteten eigentlich? An diesem Abend soll nicht nur über sie, sondern natürlich auch mit ihnen gesprochen werden.

In der Vergangenheit haben wir verschiedene bildungspolitische Veranstaltungen durchgeführt, die dazu beitragen sollen, die Integration von Geflüchteten zu unterstützen. Wir sind in diesem Feld bei weitem nicht allein, gibt es doch unzählige ehrenamtliche oder professionelle Akteure, die in diesem Bereich aktiv sind. Gesellschaftspolitische Bildungsarbeit (im Kontext von Fußball und Fankultur) mit Geflüchteten, welche keine Fußballtrainings, berufsqualifizierenden Maßnahmen oder (explizite) Sprachangebote vorsieht, hat mit anderen Herausforderungen umzugehen. Diese Maßgabe ist aber auch gleichzeitig eine große Chance, abseits von ausgetretenen Pfaden, smarte, kreative und nachhaltige Bildungsarbeit zu leisten. Mit Fußball und einer vielfältigen Fankultur, wie wir sie lieben!

Football Action Week 2017

Vereinsmitglieder berichten an diesem Abend aus den verschiedenen Geflüchtetenprojekten. Darüber was gut lief aber auch wo wir an unsere Grenzen gestoßen sind. Es geht nicht um Selbstbeweihräucherung, sondern um neue Anstöße im Spannungsfeld von gelebter Integration und Fußballkultur zu geben. Das Event soll dazu dienen, den Blick nach vorn neu zu justieren, sich mit alten und neuen Aktiven zu vernetzen und gerade nach dem vollzogenen Rechtsruck in der Gesellschaft, die Geflüchtetenarbeit weiter zu intensivieren und (neue) Projekte voranzutreiben. 12,6% bedeuten für uns vor allem eins, Ärmel hoch und jetzt erst recht. Yalla!

Auf dem Podium sitzen:

Mariana Karkoutly: Juristin, kam 2015 aus Damaskus und lebt seidem in Berlin. Arbeitet als Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin für verschiedene Träger. Aktuell ist sie mit ihrem zweiten Masterabschluss in Sozialwissenschaften an der HU Berlin beschäftigt. Engagiert sich in verschiedenen Geflüchteteninitiativen und hat dort ihren Fokus bei den besonders schutzbedürftigen Personen.

Hassan K.: Schüler, flüchtete mit seinem Bruder 2015 aus Afghanistan und besucht aktuell das Gymnasium in Berlin. Obwohl Fußball nicht zu seinen ganz großen Leidenschaften zählt, nahm er an verschiedenen Projekten und Veranstaltungen von Gesellschaftsspiele. Glaubt, dass Stadionbesuche sich nicht hinter Integrationskursen verstecken müssen.

Bastian Babelsberg: Politikwissenschaftler, (und nicht nur deshalb) gesellschaftspolitisch engagierter Fußballfreund und ehemaliger Fanprojektleiter beim SV Babelsberg 03. Kennt sehr gut die Herausforderungen, die beim Aufeinandertreffen zwischen alten Fans und neuen Fußballinteressierten zu bewerkstelligen sind.

Moderation und Input:

Rico Noack: Politologe, auch in der Geflüchtetenarbeit aktiv. Beim gastgebenden Verein daheim und in den Fußballkurven zu Haus. Mit allen Geflüchtetenprojekten von Gesellschaftsspiele verbunden.

Unsere Veranstaltungen sind kostenfrei für unsere Gäste, über eine anlassbezogene Spende für ein konkretes Geflüchtetenprojekt würden wir uns aber freuen. Das Projekt wird am Abend vorgestellt.

Der multimediale Informations- und Vernetzungsabend findet im Rahmen der FARE-Action-Week statt. #footballpeople

Meet up: Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen

Unterwegs für unser Ukraine-Projekt: Spannende Podiumsdiskussion, gute Gespräche und leckere Wareniki gestern bei Meet up: Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen Німецько-Українські зустрічі #UkraineCalling

MEET Up! MEET Up! (2)

FARE Action Week 2017 – wir sind dabei!

Freude in unseren Reihen über das Tripple. Nach 2015 und 2016 werden wir auch in diesem Jahr bei unseren Aktivitäten unterstützt. Mehr über unsere Teilnahme an der diesjährigen FARE-Action-Week in Kürze auf den bekannten Kanälen.

M. A.

Jugendaustausch mit Ágora XXI

In der letzten Woche führten die Falken Berlin zusammen mit der spansichen NGO Ágora XXI einen Jugendaustausch durch. Wir wurden gebeten, einen Tag des Programms mit Leben zu füllen. Diese Aufgabe nahmen wir gern an. Wir stellten einen Tag zusammen, welcher gewissermaßen unseren „Geist“ repräsentieren sollte – Gesellschaftsbetrachtungen von der Tribüne aus. Auf dem Programm fanden sich folgende Punkte wieder: Olympiastadionführung, historische Weddinger Heimat von Hertha BSC, Treffen mit dem Roter Stern Berlin 2012 e.V., Dachtour Stalinallee. Gespeist und/oder getrunken wurde im Clash Berlin, Infoladen Lunte und im Syndikat. Erschöpft aber zufireden sanken die TeilnehmerInnen dann irgendwann in ihre Betten .. (so könnte es vielleicht gewesen sein).

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Respect Gaymes 2017

Lediglich vier Wochen nach den Respect Gaymes schaffen wir es auch, einen kurzen Bericht in die Tasten zu hauen. Zeitnahe Berichterstattung – hier sind wir zu Haus!

Der 1. Juli diesen Jahres sollte auf verschiedenen Ebenen für uns interessant sein. Bereits zum dritten Mal nahmen wir mit einem eigenen Stand am Fest teil. Dort brachten wir vereinseigene Propaganda und vor allem wieder Shirts und Devotionalien von Second Fan Shirt Germany unter die Anwesenden. Einer der wichtigen Menschen hinter SFS, schlenderte dann auch wie zufällig an unserem Stand vorbei, wollte vorrangig aber wohl nur unsere Getränkevorräte dezimieren. Mit uns Hippies kann man es ja machen.
Neben der Standbetreuung beteiligten wir uns auch wieder am hiesigem Fußballturnier. Spektakulär wie noch nie, starteten wir mit zwei Siegen in die Gruppenphase. Den ersten Kontrahenten, das Fanprojekt FSV Frankfurt, trafen wir dann später zum gemeinsamen „Mobfoto“ an unserer bescheidenen Hütte wieder. Mi casa tu casa. Einer aus der Gesellschaftsspieel-Familie sollte es dann auch noch schaffen, einen richtigen Promi aufzufahren. Mit der Konsequenz, dass der feine Herr Promi, uns die letzten Haare vom Kopf soff (Mit dem sehr sympathischen Thees Uhlmann kam aber zumindest etwas Feuilleton-Odeur in unsere Ecke). Wohlgemerkt nachdem er uns sein „VIP-Spieler“-Bändchen unter die Nase gerieben hatte.
Was bleibt? Unsere Erbsenhaumschiene wurden auch von kritischen Kindern voll angenommen, „SPD Mitte“ wäre heute (fußballerisch) absolut schlagbar und ja, tackling hard for fair play!

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