Fussball gegen Nazis

Neben projektbezogenen Partnerschaften, sind wir fortwährend mit dem Projekt Fussball gegen Nazis verbunden. Wir freuen uns sehr darüber, trifft es unsere Haltung doch sehr gut.

Wir haben alle unterschiedliche Lieblingsvereine – querbeet. In diesem Punkt sind wir uns aber einig.

Antiracist Football


Fanprojekt Babelsberg

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Mit dem Fanprojekt Babelsberg arbeiten wir im Rahmen des aktuellen Geflüchtetenprojekts zusammen.

Das Fanprojekt Babelsberg arbeitet nach den Grundlagen des „Nationalen Konzepts für Sport und Sicherheit“. Es stellt eine besondere Art der Jugend- und Sozialarbeit dar und ist eine unabhängige Einrichtung der Jugendhilfe. Hierbei richtet sich der Fokus vor allem auf die jugendlichen Fans im Alter von 14 bis 27 Jahren. Es versteht sich selbst vornehmlich als anerkannte Instanz der Interessenvermittlung und arbeitet hauptsächlich präventiv.

Durch eine ressourcenorientierte Arbeit sollen die positiven Ansätze der jugendlichen Fußballfans gestärkt und somit abweichendem Verhalten entgegengewirkt werden. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fanprojekts die Fans bei jedem Heim- und Auswärtsspiel. Darüber hinaus werden zu ausgewählten Auswärtsspielen U18-Fahrten angeboten, welche in der Regel eine bildungspolitische Komponente beinhalten und suchtmittelfrei bestritten werden.

Des Weiteren unterstützt das Fanprojekt die antirassistisch orientierte Fanszene des SV Babelsberg 03 außerhalb des Spielbetriebes bei ihren zahlreich kritischen, politischen Initiativen und sensibilisiert durch eigeninitiierte politische Bildungsangebote auch die jungen Fans für ein demokratisches Denken.

Außerdem bietet das Fanprojekt Beratung, Begleitung und Hilfestellung in problematischen Lebenslagen an und führt präventive Maßnahmen gegen Gewalt, übermäßigen Suchtmittelkonsum sowie diskriminierende Einstellungen durch. Die Arbeit des Fanprojektes verfolgt einen solidarischen, parteilichen und kritischen Ansatz und basiert in erster Linie auf Vertrauen, Freiwilligkeit, sowie partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Fans.


ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.

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Mit der ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. kooperieren wir im Kontext der Geflüchteten-Arbeit.


Football against Racism Europe (FARE)-Network

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FARE unterstützte unsere Veranstaltung zur Situation in den russischen Fankurven. Diese fand im Rahmen der FARE-Action-Week (8. – 22. Oktober) am 20. Oktober 2015 statt.

Weiterhin werden wir auch im Projekt „Gekommen um zu bleiben, malen um zu siegen“ im Rahmen der FARE Action Week 2016 von FARE unterstützt.

Selbstbeschreibung von FARE:

Das Fare Netzwerk ist eine Dachorganisation, die alle Menschen vereint, die sich dem Kampf gegen Diskriminierung im Fußball widmen und sich vereint gegen Ausgrenzung und für mehr soziale Integration einsetzen.

Fare hat sich dazu verpflichtet, Diskriminierung durch die integrative Kraft des Fußballs zu bekämpfen. Die Möglichkeit der Inklusion durch Fußball basiert darauf, dass Fußball als beliebteste Sportart der Welt uns allen gehört und somit den Zusammenhalt in der gesamten Gesellschaft fördern kann.

Fare hat sich das Ziel gesetzt, alle Formen von Diskriminierung zu bekämpfen, sei es Rassismus, Sexismus, religionsbezogene Diskriminierung, Trans-und Homophobie, Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, Neonazismus oder extremer Nationalismus.

Das Netzwerk

Die Stärke des Netzwerks liegt in der Vielfältigkeit seiner Mitglieder. Es besteht sowohl aus Fangruppen, Amateur- und Breitensportvereinen, als auch aus NGOs und Menschenrechtsorganisationen. Mit ihrem vielfältigen Wissen und durch gemeinsames Handeln tragen Fare-Mitglieder dazu bei, dass Diskriminierung im Fußball in Zukunft der Vergangenheit angehört.

Fare ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und ist heute eine internationale Organisation mit mehr als 150 Mitgliedern in über 35 europäischen Ländern. Jedes Jahr beteiligen immer neue Gruppen an den Kampagnen, Aktivitäten und Events von Fare.

Durch die Football People Aktionswochen, die jährlich mit über 1.500 Aktivitäten die weltweit größte Initiative gegen Diskriminierung im Fußball darstellt, ist Fare inzwischen auch in Ländern außerhalb Europas aktiv. Die Organisation arbeitet nicht nur in über 45 europäischen Ländern, sondern auch mit Aktivisten in den Vereinigten Staaten, Südafrika, St. Lucia und Brasilien.

Was macht Fare?

Fare arbeitet auf allen Ebenen des Fußballs, um die soziale Integration von sowohl durch Ausgrenzung betroffenen Menschen, als auch von sozialen und ethnischen Minderheiten zu fördern. Weiterhin ist Fare bemüht, Entscheidungsträger im Fußball zum Handeln aufzufordern und sich aktiv gegen Diskriminierung zu engagieren.

Fare:

  • bekämpft Diskriminierung auf allen Ebenen des Fußballs
  • nutzt Fußball als Werkzeug und Vehikel, um gesellschaftliche Diskriminierung zu bekämpfen
  • fördert die Vernetzung und den grenzüberschreitenden Austausch von Erfahrungen
  • initiiert Programme und Veranstaltungen um Minderheiten und von Diskriminierung Betroffene in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken
  • gibt all jenen eine Stimme, die sich gegen Diskriminierung im Fußball engagieren

Als Netzwerk nutzt Fare seine Expertise, um bei der Bekämpfung von Diskriminierung und der Förderung von sozialer Inklusion beratend und unterstützend tätig zu sein. Außerdem organisiert oder unterstützt Fare Initiativen u.a. durch die:

  • Ausrichtung internationaler Konferenzen und Versammlungen
  • Erstellung von Praxisleitfäden und Unterrichtsmaterialien
  • Organisation von paneuropäischen und internationalen Kampagnen, u.a. die Football People Aktionswochen
  • Planung und Durchführung von Programmen zur Bekämpfung von Diskriminierung bei internationalen Fußballwettbewerben
  • Beobachtung von internationalen Fußballspielen im Hinblick auf Diskriminierung

E-mail : info@farenet.org

Finde uns auf Facebook: www.facebook.com/farenetwork,

auf Twitter www.twitter.com/farenet

oder auf Instagram https://instagram.com/farenet/


Fanprojekt Berlin

Fanprojekt Berlin

Das pass/t – Festival wird gemeinsam mit dem Fanprojekt Berlin durchgeführt.

Das Fanprojekt Berlin ist ein Team von vier erfahrenen Sozial- und Sportpädagogen und arbeitet seit 1990 mit Berliner Fußballfans der Vereine Hertha BSC und BFC Dynamo.

Es arbeitet im Rahmen der Jugendhilfe und des nationalen Konzepts Sport und Sicherheit:

  • Begleitung und Betreuung bei Heim- und Auswärtsspielen
  • Vermittlung und Hilfe bei Konflikten und Problemen u.a. mit Eltern, Schule, Ausbildung, Behörden, sowie Ordnern / Polizei bei Heim- und Auswärtsspielen
  • Politische Bildung
  • Beratungs- und Informationsgespräche, z.B. bei (drohenden) Stadionverboten und bei Schwierigkeiten mit Behörden etc.
  • Rechtsbeistand (Anwalt kennt sich in allen Fuballrelevanten Angelegenheiten bestens aus!)
  • Mithilfe beim Organisieren von Veranstaltungen und Fußballturnieren
  • Jugendfreizeiten, Fanfreundschaftsspiele sowie nationale und internationale Jugendbegegnungen
  • weiterhin kann man bei uns Fußball gucken und spielen, kickern oder einfach diskutieren, sich informieren im Fanhaus „Haus der Fußballkulturen“

Fan- Projekt Berlin

Cantianstr. 25,

10437 Berlin

Tel.:    030 9860 7985


Transparent – Magazin für Fußball und Fankultur

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Das pass/t – Festival wird gemeinsam mit unserem Medienpartner, dem Magazin für Fußball und Fankultur, Transparent durchgeführt.

Im Fokus des erstmals 2012 erschienenen Transparent Magazins stehen vor allem die gesellschaftspolitisch relevanten Aspekte von Fußball und Fankultur. Der Fußball soll so gezeigt werden, wie er ist: Vielfältig. Besonders nahe ist das Magazin dabei den Protagonisten der Fankurven, den Fans und Ultras. Sie sorgen für das Leben in und um die Stadien. Dabei gibt es positive und negative Aspekte, die aufzeigt und kritisch hinterfragt werden. Thema der aktuellen Ausgabe ist u. a., wie die Fankultur in der Türkei den Repressionen der Erdoğan-Regierung trotzt. „Football, Culture & Politics“ – das ist das Transparent Magazin.

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Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.

Das pass/t – Festival wird unterstützt durch den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V.

Der „Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V.“ ist ein Zusammenschluss von aktiven und ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Er wurde um November 2000 gegründet, um Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen politischer und kultureller Art zu fördern.


Hans-Böckler-Stiftung, Solidaritätsfonds der Studienförderung

„Seit 1973 unterstützt der Solidaritätsfonds (Solifonds) der Hans-Böckler-Stiftung nationale und internationale Solidaritätsarbeit. Gefördert werden Projekte mit einem emanzipatorischen Ansatz.“

Mehr Informationen über den Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung hier.

Die Förderung fand im Rahmen der Veranstaltung „The Revolution will not be televised – Fußballfans in der Türkei und ihre Rolle bei den Gezi-Protesten 2013“ statt.