Was bedeutet Alltagskultur in Deutschland? Was ist, wenn schon nicht „typisch“, aber doch deutsch? Brauchen Geflüchtete einen Kurs in Alltagskultur? Fragen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu unterschiedlichen Antworten führen werden. Fragen, auf die wir uns auch lieber annähern als vorgefertigte Antworten parat zu haben.

Yalla, wir gehen zum Fußball (2)

Lindenstraße, NSU Oktoberfest, parlamentarisches Parteiensystem, Berghain, Helene Fischer, Fußball, „Ehe für alle“, . Alles richtig, aber eben auch nicht alles passend. Nicht passend genug, um damit Geflüchteten mit den unterschiedlichsten Hintergründen zu erklären, wie denn Deutschland eigentlich „tickt“.

Yalla, wir gehen zum Fußball

Wenn man nun mit einer Gruppe von Geflüchteten ein Fußballspiel besucht, kann diese graue Theorie mit Leben gefüllt werden. Vom Anfahrtsweg zum Spiel, bis zur Verabschiedung – es gibt ungezählte Möglichkeiten, Themen zu Alltagskultur in Deutschland einzubringen. Dies ändert sich auch nicht, wenn der Fußballbesuch als Rollenspiel stattfindet. „Yalla, wir gehen zum Fußball!“ ist so ein interaktives Rollenspiel. Die Themenblöcke können an die jeweiligen Gruppen angepasst werden, inhaltliche Blöcke dürfen getauscht werden. Folgende Themen können immer bearbeitet werden:

  • Gender und Gleichberechtigung
  • LGBT
  • Antisemitismus
  • Betäubungsmittel
  • Konfliktstrategien
  • Deutsche Geschichte
  • DDR
  • Presse und Medien
  • Religion
  • Vereinsleben
  • Empowerment-Strategien
  • „Umgangsformen“

Yalla, wir gehen zum Fußball (3)

Die Seminare finden an drei bis fünf Tagen statt, die tägliche Seminardauer beträgt mit Pausen ca. 7,5 Stunden. Nach Absprachen können auch kürze Blocks bzw. Seminare angeboten werden.