Bei den geführten Debatten rund um den modernen Fußball wird vieles sehr vereinfacht dargestellt und sich häufig in eine Melancholie geflüchtet, die nur schwer auszuhalten ist. Die Fetischisierung des traditionellen Fußballsports lässt insgesamt doch mehr Fragen als Antworten offen. Früher war natürlich nicht alles besser. Nicht weniges dagegen extrem beschissen. Urwaldlaute bei farbigen Spielern und homogene Männerkurven sind in deutschen Bundesligastadien überwiegend Relikte aus der alten Zeit. Nicht aus der guten alten Zeit. Dieser zivilisatorische Sprung ist anzuerkennen und trotzdem kein Grund, der ungebremsten Kommerzialisierung des Fußballs kritiklos auf den Leim zu gehen. Vice Sports mit einem –für ihre Verhältnisse- okayen Artikel. Sehr schön auf jeden Fall der Bezug auf das englische Fanzine Stand.
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